Als Ole seinen Ford F-100 gekauft hat, hätte er im Traum nicht daran gedacht, dass er ihn mal bis auf die letzte Schraube auseinanderbauen würde. Aber wer Rostfraß und Gammel dauerhaft beseitigen will, muss schrauben, schleifen, schweißen, lackieren, polieren und wieder schrauben. Nach mehr als zwei Jahren gemeinsamer Arbeit bzw. 1.500 Arbeitsstunden ist die Komplettrestaurierung des Ford F-100 abgeschlossen.

In der Galerie zeigen wir euch die wichtigsten Schritte und gruseligsten Schnappschüsse der aufwendigen Arbeit:

Lest hier, wie aus dem abgehalferten Pick-up ein Traum in Mausgrau wurde:

Teil 1: Ein Ford F-100 für´s Leben
Teil 2: Teilespender für den Ford F-100
Teil 3: Komplettrestaurierung: Ein Ford F-100 in neuem Glanz

Habt ihr auch schon mal ein Auto zu Hause in der Garage oder in der Einfahrt restauriert?
Wir sind gespannt auf eure Kommentare!

 

Wenn High-Tech an Oldschool scheitert

Ich öffne die Tür des 2er Coupés und steige in eine Welt aus Kunststoff und dick lackiertem Wurzelholz. Mittig auf dem Armaturenbrett strahlt mich das große Display meines Driving Assistant mit den aktuellen Standortkoordinaten an. Steuern könnte ich den Driving Assistant über den iDrive Touch Controller, der in Höhe der Handbremse auf dem Mitteltunnel sitzt. Allerdings suche ich gerade das Zündschloss. Ich habe natürlich schon von Schlüsseln gehört, die man nicht zum Zünden benötigt, wirklich selber gemacht habe ich das noch nie. Geduldig erklärt mir meine Trainingspartnerin, dass man bei modernen Autos lediglich auf den „An/Aus“-Knopf drücken muss, um den Motor zu starten. Einmal drücken, ein leises Brummen, der Motor läuft. Verrückt.

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Gründerin und Chefredakteurin von V8-Kultur. Begeistert von altem Blech und legendären Verbrennungsmotoren, mit feinem Humor und leichter Melancholie. Lebt und arbeitet als freie Journalistin und Redakteurin in München und schreibt unter anderem für die Magazine Auto Bild Reisemobil und Auto Bild Klassik.
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Zurück in die Zukunft mit dem BMW 8er Coupé

Besucher drängen nach vorne, schubsen schwächere beiseite. Händler herrschen fluchende Fotografen an. Auf der 53. Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt im Jahr 1989 lässt ein fremdartiges Wesen die Hüllen fallen. Das BMW 8er Coupé (E31) – eine Art Symbiose aus K.I.T.T. und dem Maserati Ghibli – scheint nicht von dieser Welt. Mit seiner langen, flachen Schnauze und dem kantigen, steilen Heck ähnelt es einem abgespacten Türstopper. Ein Türstopper als Kampfansage an die Schwaben. Ein Türstopper als bayerische Antwort auf Mercedes und Porsche. Mit einem 5.0 Zwölfzylinder und 300 Pferdchen unter der Haube und viel High-Tech unterm Blech.

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Heiß, heiß Baby

Es ist Donnerstag. Tief hängt der graue Himmel über dem Westen Münchens. Schwüle Luft, vermengt mit Saharastaub, wabert durch den Stadtteil Pasing. Mein Audi V8 ist heute schlecht drauf. Er äußert dies zunächst durch die mir längst bekannten Drehzahlschwankungen und räuspert sich in regelmäßigen Abständen auf 600 U/min herab. Ich ignoriere seine aristokratische Hüstelei, weil ich weiß, dass er nicht gerne mit mir einkaufen geht. Die kurze Strecke nach Pasing, das ewige Herumkurven durch Straßenbahnbaustellen, die elendige Suche nach einem Parkplatz – all das ist unter der Würde einer prätentiösen Oberklasselimousine. Dann steigt die Wassertemperatur auf 100 Grad.

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